Jenny Beck

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Jamy ist 26 Jahre alt. Endlich wird sie ihre große Liebe Alex heiraten. Doch zuerst scheint das Schicksal noch etwas mit ihr vorzuhaben. Jamy glaubt an das Schicksal, aber nicht an Gott oder Ähnliches.

Jamys beste Freundin Leeven erzählt ihr immer wieder von neuen Büchern, die Jamy in ihren Bann ziehen. Doch was ist, wenn du plötzlich selbst in einer unglaublichen Geschichte drinsteckst. Gibt es Engel und Vampire wirklich? Oder geht die Fantasie mit Jamy und Leeven durch?

Finde zusammen mit den beiden Freundinnen die Antworten auf alle Fragen, und werde Teil dieser faszinierenden Freundschaft, von der auch Tabea ein Teil ist.

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Leseprobe

⁠⁠⁠Jamy schaute auf die Uhr und machte schnell alles aus. Sie rannte zum Bus und verschnaufte in der S-Bahn beim Lesen. Dadurch vergaß sie ihren Traum einen Augenblick. Dann veranlasste sie ein süßlicher Geruch sich umzudrehen. Vielleicht aß irgendjemand etwas, aber sie konnte diesen süßlichen Geruch nicht wirklich etwas Essbarem zuordnen. Allerdings schob sie es darauf, dass sie schon lange nichts Süßes mehr vom Bäcker gegessen hatte.

Plötzlich stockte ihr der Atem und sie schüttelte den Kopf. Sie schaute erneut in die Richtung und eine Gänsehaut lief ihr über den Rücken. Sie spürte, wie alle Farbe, sie war eh sehr blass, aus ihrem Körper wich. Sie hatte von Alex geträumt, bevor sie ihn kannte, aber war sich erst später dessen bewusst geworden. Viele hatten ihr versucht einzureden, dass es nur ihre Vorstellung war, die sie später in den Traum interpretierte. Aber sie wusste, dass es nicht stimmte, sie hatte diesen Traum geträumt. Sie war wie von Sinnen, denn über den Gang ihr gegenüber saß der Mann, der im Traum ihr Ehemann wurde. Er unterhielt sich mit einer attraktiven blonden Frau und beachtete sie nicht, was sicher auch besser für sie war, denn sie starrte ihn einfach nur an. Dann dachte sie, Ok dann halt eben so. Sie zog ihr Handy aus der Tasche und machte unbemerkt ein Foto von diesem Mann. Dann betrachtete sie ihr Handy. Wieder vollkommen automatisch sendete sie es Leeven und schrieb darunter:
Er saß in der S-Bahn bei mir, hat mich aber sonst nicht beachtet. Würde er mich deswegen heiraten?

Kurz vor der Kita erhielt sie eine Antwort von Leeven.
Bist du verrückt? Warum sollte dich ein Wildfremder heiraten? Oder kennst du ihn?

Sie bog kurz bevor sie bei der Arbeit war ab, wieder einmal dankbar dafür, dass sie immer mindestens eine halbe Stunde früher da war, weil sie es hasste, zu spät zu kommen und schrieb Leeven schnell eine weitere SMS.
Oh sorry, ich hatte vergessen, dass du noch gar nicht in MSN gewesen bist. Ich hatte heute Nacht einen Traum, dass ich diesen Mann heirate und nicht Alex. Es steht alles im MSN. HDGDL

Sie lief zum Geschäft und versuchte, dabei in ihrem Buch weiterzulesen und wieder die Dunkelheit, die von den Büchern ausging, in sich aufzusaugen.
Diesmal musste sie nicht lange auf eine Antwort warten.
Wie, was, bist du verrückt? Naja, Träume sind nicht immer wahr. Wir reden heute Abend darüber. Hab morgen frei.